Die Trauben werden von zwei verschiedenen Rebsorten geerntet. Ein kleinerer Teil von der Sorte Bacchus, einer Bukettsorte die in den 1970er Jahren gezüchtet wurde, und ein größerer Teil der Sorte Silvaner, einer traditionellen Sorte aus Rheinhessen. Der Bacchus wird am Anfang der Traubenlese, meist Anfang September geerntet, während der Silvaner gegen Ende, meist Anfang Oktober geerntet wird. Bei Sorten wurden mit einem Zuckergehalt von ca. 80° Oe maschinell geerntet, direkt abgepresst und nach natürlicher Vorklärung temperaturgeführt unter Zugabe von Reinzuchthefe vergoren. Dies ist unser Standardvorgehen bei der Verarbeitung von Weißweinen.
Die Trauben werden Ende September / Anfang Oktober maschinell geerntet und haben einem Zuckergehalt von ca. 80° Oe. Nach direktem Abpressen und natürlicher Vorklärung wird temperaturgeführt unter Zugabe von Reinzuchthefe vergoren.
Der Wein wird geschwefelt, einer Eiweißstabilisierung unterzogen und lagert kurz auf der Feinhefe. Der Wein besitzt 12,5 % Vol. Alkohol bei 6 g/l Säure und 7 g/l Restzucker. Der zuckerfreie Extrakt liegt bei 18 g/l.
Die Trauben werden Anfang/ Mitte Oktober geerntet und sollen bei ca. 90° Oe einen moderaten Ertrag bringen. Das Lesegut soll in gesundem Zustand vorliegen. In dem eng gepackten Klon des Grauburgunders terminieren erste Fäulniserscheinungen den Lesetermin. Nach kurzer Maischestandzeit wird abgepresst, es folgt eine natürliche Vorklärung in gekühltem Zustand. Die Gärung wird mit Reinzuchthefe in kleinen Edelstahltanks ohne Temperaturführung durchgeführt und dauert 5 Tage.
Der Chardonnay ist ganz im Gegensatz zu ihrem Namensgeber „chardon“ (frz. Distel) keine stachelige Angelegenheit. Von ihrem Ursprung im Burgund ist die Sorte mittlerweile weltweit zu finden.
Unser Chardonnay ist ein klassischer Vertreter, der bei leichten Fruchtaromen etwas mehr Präsenz von Haselnuss und Vanille aufweist. Trotz seines vollen Körpers wirkt er eher leichtfüßig und hinterlässt im Abgang deutlich seine wonnige Seite.
Der Sauvignon blanc ist der Aufsteiger der beiden letzten Jahrzehnte und mit seinen Johannisbeer- bzw. Stachelbeeraromen eine deutliche Bereicherung der Weinvielfalt. Durch seinen stets frischen Auftritt, dem fulminanten Duft und dem leicht pfeffrigen Eindruck auf der Zunge ist er der Wein für laue Sommerabende.